|
Neuer Hauptbeauftragter für Amateurfunk
Nach vielen erfolgreichen Jahren (seit 1991) mit Detlef Gard, DK 9 VB,
an der Spitze der EFA DL, musste er leider aus gesundheitlichen Gründen das Amt des Hauptbeauftragten für Amateurfunk zum Jahresende 2008 abgeben. Ab 01.01.2009 habe ich die Funktion des
Hauptbeauftragten für Amateurfunk im BSW übernommen und möchte mich auf diesem Wege vorstellen. Ich freue mich, dass sich Detlef bereit erklärt hat, noch eine gewisse Zeit im
Arbeitsausschuss mitzuwirken und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.
Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder. Nach meiner Schulausbildung habe ich bei der Deutschen Reichsbahn den
Beruf des Elektromonteurs erlernt und bin der Bahn bis jetzt treu geblieben. Nach der Lehrzeit habe ich in der Starkstrommeisterei Bautzen als Elektromonteur gearbeitet.
Von 1993 bis 1995 war ich als Personalhilfe bei der Deutschen Bundesbahn im Bahnbetriebswerk München Steinhausen als Fahrzeugelektriker tätig. Nach den 2 Jahren kehrte ich in die
Heimat zurück und bin bis jetzt bei der DB Bahnbau GmbH in Dresden als Arbeitsvorbereiter tätig.
In der Gesellschaft für Sport und Technik wurde ich in der
Grundorganisation der Starkstrommeisterei Bautzen zum Fernschreiber ausgebildet. Als Mitglied der Bezirksauswahl Nachrichtensport hatte ich den ersten Kontakt mit
Amateurfunkern. Als in unserem Betrieb die Frage zur Errichtung einer Amateurfunk - Clubstation anstand, war ich sofort bereit, die Amateurfunkprüfung abzulegen und an der
neuen Clubstation mitzuarbeiten. Im Jahre 1986 legte ich die Amateurfunkprüfung ab und wurde Mitglied der Clubstation Y84ZL der Deutschen Reichsbahn in Bautzen.
Am 28.10.1987 hatte ich den ersten Kontakt mit der Runde der Eisenbahnfunkamateure.
Meine Vorstellung als Mitglied einer Amateurfunk- Clubstation der Deutschen Reichsbahn sorgte im Hintergrund für einigen Wirbel!
Einige Wochen später bekam ich Post vom damaligen FIRAC-Präsidenten Horst Adensam, OE 3 HAA. Dadurch erhielt ich Einblick in die Struktur der Vereinigung der internationalen
Eisenbahnfunkamateure (FIRAC). Ein Antrag zum Beitritt in der FIRAC beim Radiosportverband der DDR wurde erwartungsgemäß zurückgewiesen. (X) So dauerte es noch einige Zeit, bis zur Wende in der DDR, die durch weitere Gastteilnahmen in der EFA
-Runde überbrückt wurden, bis ich am aktiven Leben der nun gesamtdeutschen Gruppe der Eisenbahnfunkamateure teilnehmen durfte.
Seit 12 Jahren habe ich nun die „rote Fahrdienstleitermütze“ in der wöchentlich stattfindenden EFA-Runde auf, und bin seit dieser Zeit auch Mitglied im Arbeitsausschuss
des Hauptbeauftragten für Amateurfunk in der Stiftung Bahnsozialwerk.
Ich hoffe, das wir trotz der Konkurrenz von Internet und Handy doch noch junge Leute für
das Hobby Amateurfunk begeistern können, und die Eisenbahnfunkamateure nicht aussterben werden. Ich wünsche mir, dass unser Stifter, die „Deutsche Bahn“, ihr Geld nicht
nur in Fußball- und Musikvereine investiert, sondern auch den Eisenbahnfunkamateuren den Erhalt der letzten Amateurfunk - Clubstationen ermöglicht. Nur hier ist es möglich, junge
Eisenbahner an die doch sehr kostenintensive Freizeitbeschäftigung Amateurfunk heranzuführen und letztlich neue Mitglieder und Spender für das Bahnsozialwerk zu gewinnen.
Auf Wiederhören in der Mittwochsrunde und ein persönliches Kennen lernen bei unseren
nationalen und internationalen Treffen.
vy 73 + 55
de Detlef, DL8DWL
|